Wissensformen

In Organisationen lassen sich folgende Wissensformen unterscheiden, die eine Abgrenzung des Wissensmanagements zum Konzept des Organisationalen Lernens ermöglichen. Produktwissen Produktwissen setzt sich aus Wissen über das Produkt selbst und aus Produktionswissen zusammen. Ersteres bezieht sich auf die Problemlösung, zu der ein Produkt in einer bestimmten Form beiträgt, und letzteres darauf, welche Technologien eine möglichst kostengünstige …

Wissenswürfel – Internes und externes Wissen – individuelles und kollektives Wissen

Internes und externes Wissen – individuelles und kollektives Wissen   Der Wissenswürfel (siehe Abbildung) beinhaltet eine zusätzliche Dimension zur Unterscheidung zwischen internem Wissen, welches in der Organisation vorhanden ist und externem Wissen, welches bei Beratern oder Kooperationspartnern des Unternehmens angesiedelt ist. Der Wissenswürfel beschränkt sich bei der Darstellung der Ebenen der Wissenserzeugung auf Wissen in …

Der Wissenswürfel

    Erläuterungen zu den einzelnen Wissenskategorien  Verborgenes Wissen Verborgenes Wissen ist persönliches, implizites Wissen. Es besteht aus Handlungsroutinen, Überzeugungen, Glaubenssätzen und geistigen Schemata. Dieses Wissen beeinflusst und steuert unbewusst. Es lässt sich schwer vermehren. Identifizieren kann man es nur, wenn man genug Raum und Zeit lässt, auch persönliche Gespräche mit den Mitarbeitern zu führen. …

Arten von Wissen

Wissen kann in individueller Form vorliegen und ist dann grundsätzlich an Personen gebunden. In kollektiver Form ist Wissen in den Prozessen, Routinen, Praktiken und Normen von Organisationseinheiten oder Arbeitsgruppen zu finden. Eine weitere, für das Wissensmanagement wesentliche Wissensform findet sich im Begriffspaar implizites und explizites Wissen. Implizites Wissen stellt das persönliche Wissen eines Individuums mit …

Die Wissenstreppe

Wissen bildet aus Erfahrungen, Wertvorstellungen, Kontextinformationen und Fachwissen einen Rahmen zur Beurteilung und Eingliederung neuer Erfahrungen und Informationen. Entstehung und Anwendung von Wissen findet im Kopf statt und ist damit direkt an die Person gebunden. Der Anwendungsbezug führt zu Könnerschaft bei der betreffenden Person, die durch Wollen zum Handeln wird. Wird kontextabhängig richtig gehandelt, dann …

Was ist Wissen?

Wissen ist … Kraak 91, S. 12: „… das Resultat verarbeiteter Informationen. Zum Wissen gehören Kenntnisse, Meinungen, Auffassungen, Bewertungen und Ziele“ Probst et al. 97, S. 44: „… die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist im Gegensatz zu diesen jedoch immer …

Suchinteraktivität versus Privatsphäre

Als Informationssuchender träume ich genau gleich wie ein Radiohörender von einem, auf mich, zugeschnittenes Programm. Doch meine Launen sind unterschiedlich: Heute mag ich Kuschelsound und morgen soll es rocken. Diese Radiointeraktivität ist heute etabliert im Internet (last.fm). Genau so wird es die Suchinteraktivität in Zukunft sein.  Genau das will Google erreichen: Google Chef Schmidt ruft dazu auf, …